Unser Unternehmen

Profil und Erfahrung. Mit traditionsreichem Hintergrund.

Jünger+Gräter ist ein modernes, weltweit agierendes Unternehmen. Wir verfügen über eine mehr als 80-jährige Erfolgsbilanz. Wir verstehen uns als Vordenker der Branche und behaupten unsere Spitzenposition seit Jahren im internationalen Wettbewerb.

Beweglichkeit und Kreativität prägen unser tägliches Handeln. So entsteht zum Nutzen unserer Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität. Das befähigt uns zu einer Vorgehensweise, die unsere unverwechselbare Handschrift trägt und in individuellen Lösungen und optimalen Ergebnissen mündet.

Unsere Innovationskraft schafft neue Ideen und unsere Leistungsstärke schafft neue Formen der Umsetzung. Das zeichnet Jünger+Gräter seit jeher aus. Und darauf dürfen unsere Kunden auch morgen [feuerfest] bauen.

Erfahrung seit über 80 Jahren

1936 - 1965

Josef Jünger, Firmengründer im Jahr 1936 Porträt

1936

Josef Jünger gründet mit seinem Bruder Adam in Mannheim die Firma „A. & J. Jünger OHG Feuerungs- und Schornsteinbau“.

Einer der ersten Kunden war das Großkraftwerk Mannheim (GKM), das noch heute auf die Zuverlässigkeit von J+G setzt. Bereits zwei Jahre später erfolgte die Anmeldung der JJ-Hängedecke beim Reichspatentamt. Damit wurde die Innovationsfreudigkeit unterstrichen, aber auch die Wichtigkeit erkannt, sein erfinderisches Wissen gegen Nachahmer zu schützen.

Fritz Gräter Senior Porträt

1939

Fritz Gräter sen. tritt in das Unternehmen ein. 1941 heiratet er Leni Jünger, die Tochter von Josef Jünger.

Unternehmenssitz in Schwetzingen

1944

Josef und Adam Jünger trennen sich. Der Unternehmenssitz wird nach Schwetzingen verlegt. Die Gesellschaft firmiert nun unter „Josef Jünger Feuerungsbau und Ingenieurbüro“.
Anhand alter Dokumentationsunterlagen sind die Schwierigkeiten der letzten Kriegsjahre und der ersten Nachkriegsjahre nachvollziehbar überliefert. So wurden 1945 nur zehn Konstruktionszeichnungen angefertigt. Dies entspricht einem Rückgang der Geschäftstätigkeit zu den Vorjahren um 80% und verdeutlicht nachhaltig die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der damaligen Zeit.

Bauarbeiten der Schmelzkammer-Kesselanlagen in Mannheim

1950

Mit dem Bau der vier Schmelzkammer-Kesselanlagen für das GKM Mannheim ist der erste zaghafte wirtschaftliche Aufschwung nicht nur für J+G dokumentiert, sondern auch für ganz Deutschland. Der Auftrag wurde durch die Kohlenscheidungs-Gesellschaft (KSG) in Stuttgart, heute Alstom Power Systems, erteilt.

Ofen mit Wirbelschicht-Düsenboden

1951

Erste Aufträge außerhalb der Grenzen Deutschlands in der Schweiz, England und Holland. Das Ing.-Büro Raschka in Heidelberg betraute J+G mit der Erstellung der Ausmauerung für die ersten Öfen mit Wirbelschichtfeuerung. Diese Öfen legten den Grundstein für die einmalige Erfolgsgeschichte von J+G im Bereich der Wirbelschichtfeuerung als Innovator vieler Entwicklungen im Umfeld der Wirbelschicht-Technologie, welche noch heute Anwendung findet.

Bau eines Zick-Zack Ofens

1953

Einzug in den Erweiterungsbau in der Kurfürstenstraße 24.

Der kontinuierliche Aufstieg von J+G mündet im Auftrag zum Bau eines Zick-Zack-Ofen für die Ziegelei Hensieck in Velpe/Westfalen. Bei einer der damals größten Feuerfest-Baustellen kamen bis zu 100 J+G-Monteure zum Einsatz. Das Foto zeigt von rechts nach links: Stefan Schuhmacher als Bauleiter, Josef Jünger und Fritz Gräter.

Bauzeichnung eines BASF Einrohrkessels

1955

Auftrag für den Kessel 9, Kraftwerk Mitte der BASF in Ludwigshafen durch die KSG. Der Wert lag bei 278.000,- DM, der damalige Tariflohn eines Feuerungsmaurers bei 2,36 DM/h. Bei dem aktuellen Feuerungsmaurerlohn von 19,89 EUR/h würde sich ein kalkulatorischer Auftragswert von über 2,3 Mio. EUR ergeben. Dies entspricht einer jährlichen Inflationsrate von ca. 5% über 63 Jahre oder einer Gesamtinflation von ca. 1.680% bis heute.

Jünger und Gräter Logo von 1958

1958

Umfirmierung in „Jünger & Gräter KG“, Komplementär: Fritz Gräter sen.
Büroräume in der Kurfürstenstraße 22a werden angemietet.
KSG-Auftrag über einen Braunkohle-Kessel mit einer thermischen Leistung von 1.000 to. Dampf/h in Ptolemais. Es folgen Kardia (2x), Agios Dimitrios (2x) beide in Griechenland sowie Neyvelli (4x) in Indien. Mit Block Q in Frimmersdorf, den Blöcken A, B und C in Neurath wurden auch in Deutschland Braunkohlekessel feuerfest ausgekleidet und gewartet.

Ausbilder Karl Träger im Sudan

1961

Eintritt von Fritz Gräter; Feuerungsmaurer-Lehrling im zweiten Ausbildungsjahr.
J+G’s erstes außereuropäisches Großprojekt: Zuckerfabrik in Guneid im Sudan. Es wurden vier Steilrohrkessel mit Bagassefeuerung für die Maschinenfabrik Buckau R. Wolf AG in Grevenbroich/Neuss ausgeführt. Unser ehemaliger Feuerungsmaurer-Lehrling und spätere Polier Karl Träger (Foto) war dort auch als Ausbilder tätig.

Schornstein des Müllheizkraftwerks Mannheim-Nord

1963

Die „Jünger+Gräter Beteiligungs-GmbH“ wird Komplementärin. Gesamtkapital der KG: 100.000,- DM. Geschäftsführer sind Josef Jünger und Fritz Gräter sen.
Errichtung des letzten von J+G gemauerten Schornsteins mit einer Höhe von 150 m für das Müllheizkraftwerk Mannheim-Nord, welcher noch heute in Betrieb ist. Im Zuge der Spezialisierung im Bereich Schornsteinbau durch den Gleitschalungsbau wurden die Aktivitäten Schornsteinbau Mitte der 1960er Jahre beendet.

Feuerfeste Auskleidung einer Müllverbrennungskammer

1964

Einstieg in eines der heutigen Kerngeschäfte von J+G: die Müllverbrennung. J+G erhielt den Auftrag zur feuerfesten Auskleidung von vier Anlagen für die Stadt Mannheim auf der Friesenheimer Insel. Mit einer Verbrennungskapazität von 125.000 to./a war es eine der größten in Europa.

Neuer Leiter der technischen Abteilung: Josef Kandziora

1965

Der Firmengründer Josef Jünger verstirbt kurz nach Vollendung seines 74. Lebensjahres. Übernahme der Technischen Abteilung durch Josef Kandziora.
Bau der ersten Sondermüllverbrennungen bei der BASF in Ludwigshafen. Dieses Projekt ebnete den Weg als anerkannter Feuerfest-Partner im Bereich der speziellen Umwelttechnik sowie deren thermischen Verfahren. Seit dieser Zeit ist J+G immer wieder Ansprechpartner, wenn es darum geht schwierige Feuerfestprobleme zu lösen.

1966 - 1992

Betriebsgebäude in der Robert-Bosch-Straße 1

1966

Verlegung des Betriebs in die Robert-Bosch-Straße 1 und Bezug des „Josef-Jünger-Hauses“. Fritz Gräter wird zweiter Geschäftsführer.
Schalungsloser Einbau eines Kuppelgewölbes für die Farbwerke Hoechst in Frankfurt-Höchst. Diese von J+G entwickelte Montagetechnik war ein Meilenstein bei der Errichtung von Wirbelschichtanlagen. Außerhalb Europas wurden so Anlagen in Sambia, Peru, Algerien und Australien errichtet. Den Durchmesser-Rekord hält der Zinkröster bei Asturiana de Zinc in Spanien mit einem freitragenden Gewölbe von über 16 m.

Zeichnung einer Wirbelfließanlage für BASF

1968

Erster Auftrag über 1,0 Mio. DM – genau 1,61 Mio. DM – für ein neues Verfahren, der sogenannten „Wirbelfließanlage“ für die BASF in Ludwigshafen. Dabei verbaute J+G mehr als 1.300 to. Normal- und insbesondere Formsteine, da der Auftraggeber damals keine ungeformten Feuerfestbaustoffe akzeptierte. Zur Einschätzung der Projektgröße und dem unternehmerischen Risiko von damals ist anzumerken, dass der J+G-Umsatz des Vorjahres bei 3,6 Mio. DM lag.

Pelletieranlage mit Stahlbau

1971

Fertigstellung des zweiten Verwaltungsgebäudes, der Werkstätten sowie der Lagerhalle. Stefan Schuhmacher wird zum Oberingenieur ernannt.
Beschleunigter Wandel vom Handwerksbetrieb hin zu einem international agierenden Feuerfest-Engineering-Unternehmen. Im Zuge der international boomenden Stahlindustrie begann die große Zeit von J+G im Bau von Pelletieranlagen. Eine der ersten Anlagen wurde komplett mit Stahlbau und Feuerfest in Vitafors/Schweden im Wert von 2,51 Mio. DM erstellt und durch die Lurgi Chemie und Hüttentechnik GmbH vergeben. Es folgten Projekte in Brasilien, Venezuela, Mexiko, Indien, Nigeria und Libyen.

Patenturkunde für freitragende Düsenböden aus feuerfester Stampfmasse

1977

Einführung der EDV im kaufmännischen Bereich.
Anmeldung des Patents „Freitragende, keramische Düsenböden aus feuerfester Stampfmasse mit darin angeordneten Düsen“. Der mit heißer Unterluft betriebene Düsenboden wurde hauptsächlich in Klärschlammverbrennungsanlagen sowie metallurgischen Röstanlagen eingesetzt. Dank seiner Konstruktion und der robusten Technik wurde der „J+G-Düsenboden“ zu einer Art „Selbstläufer“ und einem Synonym für den Ideenreichtum von J+G. Dieses J+G-Premiumprodukt ist in mehr als 200 Anlagen in der ganzen Welt eingebaut.

Aluminium-Kalzinier-Anlage

1979

Nach Betriebsaufspaltung werden die Geschäfte von der „Jünger+Gräter GmbH Feuerfestbau“ weitergeführt. Stammkapital 600.000,- DM.
Beginnend mit dem Bau einer Aluminiumoxid-Kalzinier-Anlage auf Basis einer zirkulierenden Wirbelschicht in Nikolajew/Ukraine konnte der Grundstein für weitere Anlagen in Deutschland, Australien, USA und Südfrankreich gelegt, sowie ein großer Wissensvorsprung für diese Technologie erarbeitet werden.

Leiter der kaufmännischen Abteilung, Urban Butz

1980

Übernahme der kaufmännischen Abteilung durch Urban Butz.
Einstieg in das Geschäft der Direktreduktionsanlagen für Eisenerz mit Projekten für Lurgi und Voest in Hadeed/Saudi Arabien, Misurata/Libyen, Auckland/Neuseeland, Vanderbijlpark/Südafrika sowie im malaysischen Bundesstaat Sabah auf Borneo.

Innenansicht eines zirkulierenden Wirbelschicht-Kohlekraftwerks

1982

Gründung der Tochtergesellschaft „Socoré S.à.r.l.“. (Société de Constructions Réfractaires), der heutigen „Jünger+Gräter SARL“ in Frankreich.
J+G wird aufgrund der großen Erfahrung im Bereich von Kalzinieranlagen zum Feuerfestpionier für den Bau von zirkulierenden Wirbelschicht-Kohlekraftwerken (ZiWi’s). Zusammen mit Lurgi Energie und Kohle GmbH wird mit den Projekten in Flensburg und Duisburg eine neue hochwirtschaftliche und gleichzeitig umweltfreundliche Technologie der Energiegewinnung aus Kohle eingeführt.

Neuer Geschäftsführer Fritz Gräter Junior

1983

Fritz Gräter sen. scheidet als Geschäftsführer aus. Fritz Gräter wird alleiniger Geschäftsführer.

Neuer technischer Direktor, Dr. Ing. Ehler Nowak

1985

Verabschiedung von Josef Kandziora als Technischer Direktor. Nachfolge durch Dr. Ing. A.-Ehler Nowak.
J+G ist das größte Feuerfestbau-Unternehmen im „Zentralverband des Deutschen Baugewerbes“ (ZDB) und führendes Gründungsmitglied der „dgfs“ (Deutsche Gesellschaft für Feuerfest- und Schornsteinbau). Die satzungsgebende Versammlung fand am 15. Oktober 1985 im Bayrischen Hof in München statt. Fritz Gräter wurde zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden der dgfs gewählt.

Brennkammer einer Clausanlage

1986

50 Jahre J+G.
J+G erhält den Auftrag zum Bau der damals weltweit größten Clausanlage (Schwefelgewinnung aus Koksofen- oder Erdgas) in Tengiz/Kasachstan. Der Durchmesser der Brennkammer und somit auch der des Rohrbodens beträgt über 5 m.

Erster Jünger und Gräter Report

1990

Erstes J+G-Seniorentreffen mit 23 „Ehemaligen“. Festgehalten wurde es im ersten, zwölf Seiten umfassenden J+G-Report.
Mit dem Bau der ersten Kampfstoffentsorgungsanlage in Munster hat J+G unternehmerisches Neuland betreten. Erstmalig ist J+G als „Anlagenbauer“ aufgetreten. Es wurden alle notwendigen Komponenten für den Ofen bis hin zur Steuerung der Ofenanlage geliefert. Im Zuge der Abrüstungsverträge zwischen den USA, der EU und der damaligen Sowjetunion wurden noch weitere Anlagen des gleichen Typs von J+G in Russland gebaut.

Innenansicht einer Klärschlammverbrennungsanlage bei BASF

1992

Bau der damals weltgrößten Klärschlammverbrennung unter entscheidender Mitwirkung von J+G für das Zentral-Klärwerk der BASF in Ludwigshafen.

1994 - 2007

Zertifikat für das Qualitätsmanagement-System

1994

J+G erstes Feuerfestbau-Unternehmen mit zertifiziertem Qualitätsmanagement-System.
Erfahrung und Wissen im Bereich Wirbelschicht führten auch zum Auftrag für das größte Wirbelschicht-Kraftwerk in Europa in Gardanne/Südfrankreich.

Zementwerk der Heidelberger Zement AG

1995

Innerhalb von neun Arbeitstagen wurden 436 m³ Feuerfestmaterial ausgebrochen und 596 m³ in 42 Tagen wieder aufgebaut. Dies bedeutete für die Heidelberger Zement AG im Werk in Schelklingen eine Verkürzung der Montagedauer gegenüber der üblichen Planung von sieben Tagen. Dies zeigt, dass J+G nicht nur „große“ Feuerfestbauwerke erstellen, sondern auch noch in Rekordzeiten ausführen kann.

Stefan Schuhmacher bei einer Rede

1996

Stefan Schuhmacher geht nach 50 Jahren Betriebszugehörigkeit und einer außergewöhnlichen Karriere von Bord. Sein Beitrag zur Entwicklung der Feuerfesttechnik bei J+G war überdurchschnittlich. Anlässlich eines von J+G initiierten Festaktes im Schwetzinger Schloss wird ihm u.a. im Auftrag von Ministerpräsident Erwin Teufel die Ehrenmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.
Umsatz erstmals über 50 Mio. DM.

Eisenerzreduktions-Anlage in Trinidad

1997

JuSyS® wurde als Gemeinschafts-Markenname für J+G-spezifische Systemlösungen beim Patentamt angemeldet.
Auftrag über das Feuerfest-Engineering, die dazugehörige Materiallieferung und deren Montage für eine Eisenerzreduktions-Anlage nach dem „Circored“-Verfahren der Lurgi-Metallurgi auf der Karibikinsel Trinidad. 180.000 Arbeitsstunden ohne Unfall, 1.510 m³ Feuerfest, 490 m³ Isolierung, 17 Apparate, 143 Einzelteile sowie mehr als 500 m ausgekleidete Rohrleitungen sind nur Sinnbild für die Ausmaße und den Koordinationsaufwand dieses Vorhabens.

Neuer Leiter der kaufmännischen Abteilung, Wolfram Arnold

1998

Urban Butz stirbt. Wolfram Arnold übernimmt die Leitung der kaufmännischen Abteilung.
Umsatz erstmals über 60 Mio. DM.
Patenteinreichung für das „hinterlüftete System“, welches weltweit unter dem Markennamen JuSyS®Air den Markt für Plattensysteme in der Müllverbrennung revolutioniert hat. Korrosion der Kesselwände und Verankerung gehört der Vergangenheit an. Es wurden bis dahin nicht gekannte Standzeiten erreicht. Mittlerweile existieren weltweit mehr als 100 Müllverbrennungslinien, die mit JuSyS®Air ausgestattet sind.

Schutzauskleidung einer Sondermüllverbrennungsanlage in England

1999

Erstes Gespräch mit Karl-Heinz Elling über die Gründung der „RefraServ GmbH“ in Klötze. Der Vertrag wurde am 06.06.2001 beurkundet.
Zehn Jahre Haltbarkeit war die Vorgabe für den Bau der Rauchgasrekuperatoren der Sondermüll-Verbrennungsanlage der Firma Cleanaway in England. Die damalige Haltbarkeit der Schutzauskleidungen lag bei weniger als zwei Jahren. Heute weiß der Kunde, dass Haltbarkeitsaussagen aufgrund des großen Erfahrungsschatzes von J+G eine der Stärken sind, denn die erste J+G-Auskleidung befindet sich auch im Jubiläumsjahr 2011 noch in Betrieb.

Zertifikat für das Arbeitssicherheits-Management-System

2000

Das Arbeitssicherheits-Management-System, kurz SCC, von J+G wird zertifiziert.
Strategischer Meilenstein für den Sondermüllbereich. J+G lässt nach eigenen Rohstoff- und Rezeptvorgaben erstmalig Chromkorundsteine fertigen. Das innovative Produkt mit herausragender Performance wird unter dem Markennamen JUBRICK TE600A vermarktet und in den Folgejahren durch weitere „Eigenentwicklungen“ ergänzt.

Leni und Fritz Gräter

2002

Leni Gräter verstirbt im 84. Lebensjahr. Fritz Gräter sen. verstirbt im 85. Lebensjahr.

Neuer Geschäftsführer Markus Horn

2004

Markus Horn wird Geschäftsführer. Mit Andreas Gräter tritt die vierte Generation in das Familienunternehmen ein.
Auftrag für über 4 Mio. EUR von Degussa. Zur Herstellung von Blausäure aus Methan und Ammoniak wurde der Stahl- und Feuerfestbau für sechs Reaktoren geliefert. Die Montage erfolgte in Antwerpen.

Scheidender Geschäftsführer Fritz Gräter Junior

2005

Fritz Gräter scheidet zum Jahresende als Geschäftsführer der „Jünger+Gräter GmbH Feuerfestbau“ aus. Mit Andreas Gräter bleibt er in der Geschäftsleitung der Muttergesellschaft.
J+G erhält den Auftrag für den Bau von drei stationären Wirbelschichtanlagen für die Entsorgung von Reststoffen für Indaver in Antwerpen. Die Anlagen werden mit einem neuen „leichten“ Feuerfestkonzept zugestellt, welche dem Anlagenbauer eine Reduktion des statischen Stahlbaus um 10% erlaubt.

Innenauskleidung einer Brennkammer in Witzenhausen

2006

Stammkapital wird auf Euro umgestellt und auf 3 Mio. EUR aufgestockt.
Umsatz erstmals über 40 Mio. EUR.
Entwicklung spezieller, hochabriebfester und temperaturschockbeständiger Schamotte- und Andalusitsteine nach eigenem Rezept. Diese Produkte waren die Türöffner für die sogenannten EBS- (Ersatzbrennstoff)-Kraftwerke auf Basis einer Zirkulierenden Wirbelschicht. J+G erhielt daraufhin drei Aufträge für die Standorte Witzenhausen, Wittenberg und Schwedt. Zusammen wurden über 4.000 to. Feuerfest verbaut.

Müllverbrennungsanlage Innenansicht

2007

Verlegung der „Socoré s.à.r.l.“ nach Mions bei Lyon und Umfirmierung in „Jünger+Gräter S.A.R.L.“.
Wie stark gesetzliche Bestimmungen wirtschaftliche Auswirkungen für Unternehmen haben können, konnte J+G in positiver Weise feststellen. So erhielten wir in Folge des 2005 in Kraft getretenen Deponieverbots von unbehandeltem Hausmüll alleine in einem Jahr Neubauaufträge für 26 Müllverbrennungslinien.

2008 - heute

Neues Jünger und Gräter Logo mit dem Zusatz " Refractories"

2008

Im Logo weicht der Zusatz „Feuerfestbau“ dem internationalen „Refractories“.
Umsatz der J+G-Gruppe erstmals über 50 Mio. EUR. Umfirmierung in „Jünger+Gräter GmbH“.
18 Vergasungsreaktoren mit über 2.000 to. Feuerfest wurden für „Shell Global Solutions“ in den Wüstensand von Katar gesetzt. Auftragswert 5 Mio. EUR. In der Hochphase des Projektes mit dem Kennwort „Pearl GTL“ waren insgesamt mehr als 45.000 Arbeiter „aus aller Herren Länder“ im Einsatz. J+G erhielt als einer der wenigen Unternehmen eine Auszeichnung „der Wertschätzung“ für die Zuverlässigkeit im Gesundheits-, Umweltschutz- und Sicherheitsbereich auf der Baustelle.

2009

Gründung der „Jünger+Gräter Schweiz GmbH“ in Gebenstorf.
Verschmelzung der Dachgesellschaften zur „Jünger+Gräter Holding GmbH“.
Ausbau der JuSyS®-Feuerfestsysteme mit Installationen in der Petrochemie in Ethylenspaltöfen (JuSyS®LW Light Weight), im Zement in korrosiv belasteten Zonen des Wärmetauschers (JuSyS®ACL Anti Corrosion Lining) und in Wirbelschichtanlagen in hoch erosiven Anlagenteilen wir den Zyklonen (JuSyS®CFB Circulated Fluidized Bed).

Fertiger Erweiterungsbau am Josef-Jünger-Haus

2010

Fertigstellung des Erweiterungsbaus am Josef-Jünger-Haus.
Erstmals mehr als 65 Mio. EUR Umsatz innerhalb der J+G-Gruppe.
Zustellung eines Methanol-Reformers im Oman. J+G erhielt den Auftrag, da wir das überzeugendste Konzept für drei internationale „Feuerfestberater“ liefern konnten. In einem „Guss“ wurden innerhalb von zwölf Stunden 26 to. selbstfließender Beton unter strengster Aufsicht hinter eine eigens von unseren Werkstätten gefertigte Schalung gepumpt. Dies ist wahrscheinlich die größte fugenlose im kontinuierlichen Gießverfahren hergestellte Auskleidung weltweit.

Mitgesellschafter Andreas Gräter

2011

Gründung der „Jünger+Gräter Austria GmbH“ mit Sitz in Wien.
Markus Horn und Andreas Gräter werden Mitgesellschafter der Jünger+Gräter GmbH. Kapitalerhöhung auf 5,0 Mio. EUR.
75 Jahre J+G.

Neues Logistikzentrum in Schwetzingen

2015

Fertigstellung des neuen Logistikzentrums am Standort Schwetzingen. Mit einer Kapazität von 4.000 Paletten und einem modernen Warenwirtschaftssystem (WWS) reagiert J+G auf die gestiegenen Anforderungen in Bezug auf die Reaktionszeiten, die Rückverfolgbarkeit der Lieferungen und der Qualitätskontrolle im Service und der Instandhaltung von Industrieöfen. Der Bau des Logistikzentrums ist die größte Einzelinvestition in der langen Firmengeschichte von J+G und wurde ausschließlich aus Eigenmittel getätigt.

Ersatz eines Wirbelschicht-Zinkrösters

2016

Kompletter Ersatz eines Wirbelschicht-Zinkrösters innerhalb von 44 Tagen bei Nyrstar in Balen/Belgien durch J+G als Generalunternehmen. Neben dem Feuerfest lagen auch der komplette Abbruch, die Demontage des alten Ofens, der Behälterstahlbau und die Außenisolierung in der Verantwortung von J+G. Mit 5,0 Mio. Euro war dieser Auftrag eines der größten Einzelprojekte, die J+G je durchgeführt hat.

Ersatz eines Wirbelschicht-Zinkrösters

2017

Mit einem Auftragseingang von über 70 Mio. Euro bei der GmbH und über 93 Mio. Euro in der J+G Gruppe wurden neue Bestmarken erreicht.

Bei der J+G Schweiz GmbH wird Martin Callies zum Gesellschaftergeschäftsführer bestellt.

Frau Birgit Elling scheidet bei der RefraServ GmbH als Gesellschafterin aus. RefraServ übernimmt die Anteile.

Unsere Philosophie

„Menschen können sich darauf verlassen, dass wir unsere Versprechen halten!“ *

Dieses Statement ist das Leitbild, die Tradition und das Com­mit­ment, welchem sich alle Mitarbeiter der J+G Gruppe seit Generationen verpflichtet fühlen. In diesem Sinne geben wir nun schon seit über 80 Jahren tagtäglich das Beste für unsere Kunden, das Unternehmen und die technologische Weiterentwicklung im Feuerfest.

Dabei sind Kundennähe, Spezialistentum, Expertenwissen, Verlässlichkeit, Kontinuität und Nachhaltigkeit die Säulen unseres Erfolgs, der nur im Zusammenspiel mit unseren Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern immer wieder aufs Neue möglich ist.

Im Fokus unserer Arbeit steht der Mensch. Denn nur mit kompetenten und motivierten Mitarbeitern lässt sich unser Ziel, Kunden dauerhaft zufrieden zu stellen, realisieren.

Unsere Experten erbringen Leistungen von höchster Qualität und Güte. Auf diese Weise sichern wir unseren Kunden den Nutzen, den sie von uns erwarten dürfen.

Auch wir brauchen Partner. Aus diesem Grund arbeiten wir mit diesen in engen strategischen Partnerschaften auf Augenhöhe zusammen.

Durch unsere technischen Weiterentwicklungen erhöhen wir die Haltbarkeit des Feuerfests und schützen damit unsere Umwelt.

Unser soziales Engagement drücken wir durch die Förderung von sozialen, humanitären, sportlichen und kulturellen Organisationen und Vereinen aus.


* entwickelt im Rahmen unserer regelmäßigen Strategieworkshops durch das J+G-Führungskräfteteam

Unsere Qualität

Der Schlüssel zum Erfolg.

Die solide und individuelle Qualität unserer Beratungs- und Serviceleistungen sowie unserer Produkte und Kundenlösungen ist der Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Und damit unser Fundament für eine langfristig gesicherte Zukunft.

Wir haben den Anspruch, unseren Kunden dauerhaft die qualitativ besten Produkte und Leistungen zu liefern.
Dabei setzen wir Qualität nicht gleich mit hohen Kosten. Vielmehr sehen wir Qualität als messbare Größe von Preis und Leistung. Unser Ziel besteht deshalb darin, den größtmöglichen Kundennutzen bei wirtschaftlich attraktiven Konditionen zu erzielen. Hierbei betrachten wir stets unsere Gesamtleistung, von der individuellen Angebotserstellung bis hin zur mehrjährigen Anlagenwartung.

Die über 80-jährige Erfahrung von Jünger+Gräter lässt uns zudem maßgeschneiderte Kundenkonzepte entwickeln, die allen Qualitäts- und Sicherheitsstandards uneingeschränkt entsprechen.

Zur externen Dokumentation unseres hohen Qualitätsanspruchs haben wir uns als eines der ersten deutschen Unternehmen im Feuerfestbau schon sehr frühzeitig dazu entschlossen, ein auf DIN EN ISO 9001 basierendes Qualitätsmanagement-System einzuführen. Dieses ist bis heute fester Bestandteil all unserer Geschäftsprozesse.

Im Bereich Lieferungen und Leistungen lassen wir es nicht auf den reinen Lieferantenbewertungen beruhen. Zur weiteren Qualitätssicherung leben wir unsere Lieferantenbeziehungen in einer echten Partnerschaft. Wir stehen unseren Zulieferern permanent und mit unserem gesamten Wissen für deren Produktentwicklung und Prozessoptimierung zur Verfügung.

Der stete Ausbau unserer Kundenbasis, die positive Resonanz bei Kundenaudits und der geringe Reklamationsgrad zeigen eindeutig, dass wir mit unserer Qualitätsphilosophie den richtigen Weg für uns und unsere Kunden eingeschlagen haben.

Zertifikat ISO 9001 Jünger+Gräter (Gruppe) Pdf | 535,9 KiB
Zertifikat ISO 9001 Jünger+Gräter (Schwetzingen) Pdf | 300,0 KiB

SGU

Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz (SGU) haben bei Jünger+Gräter höchste Priorität und sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Daraus resultieren für uns als oberste Ziele:

  • Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen
  • Arbeitsbedingten Erkrankungen vorzubeugen und damit die Leistungsfähigkeit zu erhalten
  • Den Einfluss auf die Umwelt stets auf das technisch mögliche Maß zu beschränken

Um diese Ziele zu erreichen beschäftigen wir nur solche Mitarbeiter und Dienstleister die unsere Grundwerte und unser SGU-Engagement teilen.

Mit unseren zertifizierten Managementsystemen sorgen wir für die Nachhaltigkeit unseres strukturierten Sicherheitskonzepts, welches bei den täglichen Arbeitsabläufen im Unternehmen unser wichtigstes Instrument zur Beherrschung der Risiken im Feuerfestbau ist.

  • SGU Zertifikat J+G Gruppe pdf | 522,6 KiB
  • Zertifikat OHSAS 18001:2007 pdf | 87,1 KiB

J+G Akademie

Was ist die J+G Feuerfest-Akademie?
Die J+G Feuerfest-Akademie identifiziert, bündelt, plant und setzt alle Weiterbildungsaktivitäten in den fach-, sprach- und führungsspezifischen Themengebieten um, und hält deren Wirksamkeit nach.
Zielgruppe und Schulungsthemen
Zur Zielgruppe der Feuerfest-Akademie gehören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte aus allen J+G Gesellschaften.
Die Akademie schult die Mitarbeiter in den Bereichen Technik, Management, EDV und Sicherheit.
Motivation für die Feuerfest-Akademie
Im Feuerfestbau werden an Mitarbeiter höchste Anforderungen an Know-how und fachliche Fähigkeiten gestellt. Nur durch maßgeschneiderte Personalentwicklung können wir die Qualität unserer Leistungen auf höchstem Niveau sicherstellen.

Aktuelle Informationen

J+G eröffnet neues Büro am Standort Wiesbaden

September 2018

Zur Stärkung und dem Ausbau unserer Tätigkeiten im Bereich der chemischen und petrochemischen Industrie haben wir zum 1. August 2018 ein Büro in Wiesbaden eröffnet. Von dort aus werden wir verstärkt unsere Aktivitäten in diesem Industriesegment steuern und strategisch weiterentwickeln. In diesem Zuge ist es uns gelungen, erfahrene Mitarbeiter der Branche zu gewinnen, die uns dabei helfen, in den nächsten Jahren neben den starken Bereichen Umwelt und Energie den Chemiebereich weiter auszubauen.

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Neugestaltung J+G Website

Juni 2018

Der Internetauftritt der J+G Gruppe wurde überarbeitet und erscheint in neuem, modernen Design.

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J+G Report 2017

April 2018

Der neue J+G Report 2017 erscheint.

J+G-Report 2017 monitor.pdf Pdf | 5,8 MiB
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Aktuelle Stellenangebote/Ausbildungsangebote

Jobs mit Zukunft. Qualität durch Ausbildung.

Wir freuen uns auf Ihre Initiativ-Bewerbung.

 

Stellenangebot

Feuerungs- und Schornsteinbauer m/w

Feuerungs- und Schornsteinbauer/innen erstellen und sanieren industrielle Feuerungsanlagen für extrem hohe Temperaturen inklusive der erforderlichen Abgasleitungen und Schornsteine. Ihre Arbeitsweisen ähneln denen des Hochbaus. Mauern, Betonieren, Gießen, Stampfen und Kleben sind die gängigsten Methoden.

Im Feuerungsbau verarbeiten sie feuerfeste und hitzebeständige Baustoffe, die hohen Beanspruchungen standhalten. Beim Bau von Industrieschornsteinen errichten sie auch Wände aus Stahlbeton, bringen Schornsteinbänder, Schornsteinkopfabdeckungen und Blitzschutzeinrichtungen an. In beiden Tätigkeitsfeldern führen sie Überprüfungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten durch, stellen Bauschäden und deren Ursachen fest oder führen Instandsetzungsarbeiten durch.

Interesse an einem abwechslungsreichen Beruf für die Zukunft? Dann sind Sie eingeladen, ihre qualifizierte, vollständige Bewerbung einzureichen, gerne per Post oder per E-Mail.

 

Konditionen
Arbeitsbeginn: ab sofort bzw. nach Absprache
Einsatzort: Baustellen in Deutschland und im europäischen Ausland
Arbeitszeit: Vollzeit

 

Anforderungen
Schulbildung: ab gutem Hauptschulabschluss
Sprachkenntnisse: Deutsch (verhandlungssicher)
Führerschein: erforderlich


Ihre vollständige Bewerbung (inkl. Lebenslauf, Zeugnisse, etc.) richten Sie bitte an:


Herrn Klaus Wagner
Jünger+Gräter GmbH
Robert-Bosch-Straße 1 • 68723 Schwetzingen
Tel. +49 (0) 6202 944-157 • k.wagner@jg-refractories.com

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+49 6202 944 0+496202944194

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